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Die Atomisierung der Applikation

   04.02.2013   application


Die Anforderungen an Anwendungen steigen stetig. Immer mehr Prozesse sind elektronisch unterstützt. Mit der Verwendung von Tablets und Smartphones sind zudem weitere noch junge Geräte im Einsatz, welche die Arbeiten vom PC in den mobilen Alltag verlagern. Was bedeutet das nun für künftige Anwendungen?

Client - Server Architekturen

Das Thema „Client - Server“ ist nicht neu, doch die Informatik legt es immer wieder neu aus. Der Begriff „Client“ wurde dank Tablets und Smartphones um den Begriff „Apps“ erweitert. Apps sind etwas mehr als ein Browser, aber noch lange nicht mit einem Fat Client zu vergleichen. Die App-Entwicklungen schiessen noch immer wie wild aus dem Boden und haben eine hohe Akzeptanz. Wer heute mit Smartphones „aufwächst“ ist es sich gewohnt, für einzelne Funktionen oder Dienste einzelne Apps zu bedienen. Unter den Apps werden dabei nur gerade die Daten geteilt, welche es tatsächlich braucht (z.B. Adressdaten, Photos oder Kalender Einträge). Die vielen kleinen Apps sind in sich sehr stabil und jede für sich kann einfach und ohne grosse Abhängigkeiten weiterentwickelt und aktualisiert werden.

Konsequenz für Core Applikationen

Was heisst das nun für die „schwerfälligen“ und „fetten“ Core Applikationen? Der Anwender von Morgen wird sich gewöhnt sein, für seine Tätigkeiten mit mehreren Anwendungen zu arbeiten. Der Anspruch an die alleskönnende Applikation wir wohl verschwinden. Auch werden junge Entwickler wohl ihr erstes „Hello World“ in Form einer App schreiben. Mit der Atomisierung der Applikation werden die Anwendungen in sich schneller und Änderungen sind rasch implementiert. Nicht zu Unterschätzen sind aber die Schnittstellen dieser Apps sowie das Überwachen derselben, damit auch ja jede App immer und jederzeit auf andere Daten zugreifen kann.



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