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Die Branche reagiert auf Broadcoms Übernahme von VMware

Black Spiny tailed iguana eating a crab | © John Cancalosi / Alamy Stock Photo

Nach dem Kauf von VMware durch Broadcom stehen Veränderungen an. Unternehmen entwickeln Strategien, um sich anzupassen: von Alternativen zur Virtualisierung bis hin zur verstärkten Nutzung von Containern. Kurzfristige Herausforderungen könnten langfristig den Trend zur Containerisierung vorantreiben.

Nach der am 21. November 2023 genehmigten Übernahme von VMware durch Broadcom blieb kein Stein auf dem anderen. Es gab Entlassungen, das Produktportfolio wurde zusammengestrichen, Teile von VMware wurden verkauft, Partnerverträge wurden gekündigt und die Preise massiv erhöht. Gleichzeitig wurde der direkte Support für viele Cloud-Anbieter gestrichen.

Verständlich, dass die Branche nicht amüsiert ist und Strategien zur Mitigation entwickelt. Dazu gehören:

  • Ersatz von VMware durch andere Virtualisierungsplattformen wie z.B. Hyper-V, Proxmox, Nutanix oder OpenShift,

  • Weg von der Virtualisierung hin zu Containern,

  • Reduktion der zu lizenzierenden Cores durch Konsolidierung von VMs auf möglichst wenige Hosts und Verschieben von Workloads auf Bare Metal.

Insgesamt hat Broadcom - wie schon bei anderen Akquisitionen - für viel Unruhe und Unmut gesorgt. Mittelfristig bis langfristig dürfte das dem Trend zur Containerisierung Vorschub leisten. Kurzfristig müssen die Betroffenen zähneknirschend höhere Kosten und Migrations- bzw. Umbau-Aufwand ihrer VMware-Umgebungen akzeptieren.


Weiterführend & Quellen zur Broadcom-Übernahme von VMware:

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