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Turbonomic

Markus Häfeli    11.09.2018   Virtualisierung, VMware, Storage


Turbonomic ist ein Multi-Hypervisor Control System. Es unterstützt diverse Virtualisierungsplattformen und Cloud-Umgebungen. Bei aspectra kommt es in Kombination mit VMware bzw. vSphere in Private Clouds sowie bei der shared ESX-Farm zum Einsatz.


Optimierung der Leistung, Kosten und Compliance

Virtual Machines (VMs) teilen sich die Ressourcen auf einer gemeinsamen Infrastuktur: CPU, Memory, Network und Storage. Bei der VMware-Plattform erfolgt die Ressourcenzuteilung durch vSphere. Die Enterprise Plus Edition von vSphere bietet gar Möglichkeiten zur Analyse und automatischen Verwaltung. Das kostengünstigere Turbonomic (früher VMTurbo) implementiert auch eine automatische Ressourcenverwaltung und nutzt die Schnittstellen von vSphere Standard.

Im Datenmodel von Turbonomic gibt es auf der einen Seite Ressourcen wie physische ESX-Server und Storage, auf der anderen Seite gibt es die virtuellen Systeme mit ihrem Bedarf an Rechenleistung und Speicher. Die Zuteilung dieser Ressourcen beim Setup basiert auf Schätzungen und Erfahrungen. Im Betrieb kann diese Dimensionierung korrigiert werden. Aufgrund der analysierten Daten gibt Turbonomic Empfehlungen, wie die Verteilung der verfügbaren Ressourcen weiter optimiert werden kann. Auf Wunsch setzt es diese Massnahmen auch gleich automatisch um.

Turbonomic meldet, falls zu wenig Kapazitäten vorhanden sind oder Fehler auftauchen. Es macht zugleich Vorschläge, wie diese zu beheben sind: Entweder durch Umverteilung oder – schlicht und einfach– indem der ESX-Server mit mehr RAM ausgestattet wird. Bei Wartungsarbeiten an der Hardware kann die entsprechende Komponente temporär von VMs befreit werden

Richtlinienbasierte Workload-Platzierung

Weiter lassen sich Richtlinien (Policies) zum Betrieb der VM festlegen. aspectra verwendet diese, um redundant ausgelegte Systeme zu trennen. Beispiel: Zwei Webserver (A und B) werden zwecks Lastverteilung und einfacherer Wartbarkeit hinter einem Loadbalancer betrieben. Eine erhöhte Ausfallsicherheit erreicht man in der Praxis, indem die beiden Systeme nicht auf der gleichen Hardware betrieben werden (ESX-Server X, Y, Z). Dazu wird eine Regel eingerichtet: maximal 1 System (Buyer) aus der Liste A und B darf auf jedem Seller aus der Liste X, Y, Z platziert sein. Das Gleiche lässt sich auch auf Storages anwenden: Turbonomic ist dann für das Einhalten dieser Regel verantwortlich - selbst bei einem manuellen Verschieben der VMs.

Weitere Informationen:

Turbonomic



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