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aspectra Arbeitsalltag, Teil1: Was macht eigentlich ein Projektleiter bei aspectra?

Markus Häfeli    28.09.2017   aspectra, Mitarbeiter, Projektablauf, Projektmanagement, Jobs


In dieser Blogserie wird der Arbeitsalltag von aspectra-Mitarbeitern beschrieben. Projektleiter führen nicht nur, sie sind auch Kummerkasten, schlechtes Gewissen oder Troubleshooter.


Ein Projektleiter bei aspectra beginnt sein Arbeitstag um 9:00 Uhr. Bis 9:30 Uhr erteilt er Aufträge, kontrolliert die laufenden Arbeiten und geht anschliessend Kaffee trinken. Den Rest des Arbeitstages surft er im Internet, flirtet mit der Dame am Empfang und pflegt seine Fingernägel. Um 15:00 gibt’s Bier und spätestens um 16:00 Uhr ist Feierabend… Na gut, stimmt nicht ganz. Das mit dem Arbeitsbeginn und dem Kaffee kommt ungefähr hin. Ansonsten ist das Aufgabengebiet eines aspectra PLs doch etwas umfassender.

Der Projektleiter begleitet den Aufbau einer Hosting Lösung bei aspectra. Das beginnt mit dem sogenannten Solution-Workshop, bei dem der Kunde, die Integrationspartner und aspectras Systems Engineers zusammensitzen und gemeinsam eine Lösung spezifizieren. Der PL protokolliert die Anforderungen und stellt auch mal unbequeme Fragen. Während der Setup-Phase ist er Kontaktperson für Kunden und Integrationspartner. Intern koordiniert den Aufbau: Er bestellt die Hardware, spezifiziert die Netzwerk-, Server- und Security Settings, erteilt Aufträge an Systems Engineers und Fachverantwortliche, kontrolliert die Ausführung und erstellt die Systemdokumentation. Am Ende des Projekts macht der PL die Abnahme und führt das Projekt in den Betrieb über. Dabei kümmert er sich auch um die Schulung des Betriebs-Teams und um die Verrechnung.

So weit, so gut. IT Projekte haben es aber nun mal an sich, dass sie anders kommen, als man denkt. Fehler und Terminverzögerungen sind meist noch die kleineren Stolpersteine. Die Änderungen der Anforderungen sind die grossen Hürden. Man nennt das in der Fachsprache auch „Scope Creep“ oder „Moving Targets“. Wie beim Tontaubenschiessen, muss hier Ruhe bewahrt werden. Die „Soft Skills“ der Projektleiter sind gefragt. Ein erheblicher Anteil seiner Zeit und erst recht seiner Energie steckt der Projektleiter in diese Aufgabe.

Die Kompetenzen sind bei aspectra vielleicht nicht so strikt getrennt wie in einer Grossfirma. Der Projektleiter übernimmt zum Teil auch Engineering-Arbeiten. So trifft man ihn schon mal an der Konsole beim Testen oder an einem Konfigurations-Tool.

Ein Projekt endet strenggenommen mit der Übergabe in den Betrieb, womit die Aufgabe eines Projektleiters eigentlich abgeschlossen wäre. In der Familie aspectra bleibt er aber weiterhin eine wichtige Ansprechperson des Sitemanagers und wird auch hinzugezogen wenn die bestehende Hosting Lösung umgebaut oder erweitert wird.

So sind die aspectra Projektleiter einsam bis spät in der Nacht am Arbeitsplatz und fressen aus, was die Engineers verhauen haben oder die Kunden neu wünschen. Ok, das ist nun auch übertrieben. Die Wahrheit liegt, wie immer, irgendwo dazwischen.



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