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Mädchen-Informatik-los!

Markus Häfeli    05.11.2012  


"Mädchen-Informatik-los!" ist ein Teilprojekt des nationalen Zukunftstags vom 8. November 2012.

Klischee: Informatiker

Der stereotypische Informatiker ist männlich. Aber so richtig "männlich" ist er nun auch wieder nicht. Man stellt sich eher einen sogenannten „Nerd“ vor, der sich vornehmlich allein in dunklen Räumen aufhält, umgeben von leeren Pizzakartons und der unfähig ist, mit der realen Welt zu kommunizieren. Die Anzahl der jungen Frauen, die sich selbst so sehen möchten, ist naturgemäss eher klein. Nun ist es aber damit wie mit fast jedem Klischee - es ist grundsätzlich zwar lustig aber mindestens so falsch.

Kommunikationstalente gesucht

Wir alle kennen persönlich Informatiker die diesem Bild nicht entsprechen. Aufgeschlossene Menschen, ja sogar richtige Kommunikationstalente, gibt es in der Informatik viele und die sind da meist auch recht erfolgreich. Informatikprojekte sind komplex und erfordern ein Arbeiten im Team mit verschiedenen Spezialisten. Keiner weiss da alles, um so wichtiger ist eine gute Kommunikation.

Informatik: Mädchen-los?

Junge Menschen orientieren sich an Vorbildern. Bei Mädchen sind das eben eher die Frauen und zwar nicht nur die Prominenten aus Sport und Unterhaltung, sondern auch Menschen aus dem direkten Umfeld. Aber welches Mädchen hat schon eine Mutter, eine grosse Schwester, einen Gotte oder eine Leiterin aus dem Verein die Informatikerin ist? Der Anteil von Frauen in der Informatik wird sich deshalb nicht sprunghaft erhöhen. Gleichwohl sollten junge Frauen ermutigt werden, den Schritt in die Informatik zu wagen, denn nur dadurch wird die Informatik auch weiblicher.
 

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