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Wer misst misst Mist

André Plattner    12.11.2012   Daten, Sammeln , Statistik , Piwik , Web Log , Webstatistik


Statistiken dienen dazu, Regelmässigkeiten aber auch Unregelmässigkeiten in einer einfachen Form aufzuzeigen. Was ist zu beachten, damit dies gelingt?

Im Grunde bin ich ein Fan von Statistiken. Sie dienen mir dazu gewisse Regelmässigkeiten aber auch Unregelmässigkeiten in einer einfachen Form aufzuzeigen. Ich kann damit Ausreisser und Tendenzen erkennen.

Damit Statistiken aber auf einen Blick grosse Datenmengen übersichtlich und möglichst wahrheitsgetreu darstellen, müssen ein paar zentrale Fragen beantwortet werden:

  • Welche Zahlen sind überhaupt interessant und welche nicht? Sammle ich einfach mal alles, dann kann ich später entscheiden was für mich wichtig ist und was nicht. Oder interessiere ich mich nächstes Jahr für andere Zahlen als dieses Jahr?
  • Wie soll ich die Zahlen interpretieren? Wie komme ich von einer Zeile in einem Logfile zu einem Besucher und wie viele Seiten hat dieser besucht? Kann diese Interpretation überhaupt genau sein?
  • Wie lange will ich die "alten" Statistiken aufbewahren? 24h, einen Tag, eine Woche, ein Monat, ein Jahr, 10 Jahre oder für immer?
  • Wer darf meine Statistiken sehen? Wie wertvoll sind mir diese Informationen?
  • Was will ich damit erreichen? Sammle ich Daten einfach weil es gut aussieht oder weil ich es interessant finde? Hängt mein Budget davon ab, wie viele Personen meine Seite aufrufen? Will ich Fehler finden oder Produktewerbung am richtigen Ort platzieren? Will ich das Verhalten des Besuchers studieren und gar beeinflussen? Darf man das überhaupt? Kann sich der Besucher davor schützen?
  • Will ich meine Auswertungen einsetzen um mir oder jemand anderem etwas zu beweisen oder eine Vermutung zu bestätigen?

Nicht jede dieser Fragen ist einfach zu beantworten. Bevor ein entsprechendes Projekt gestartet wird, sollte man es aber zumindest versuchen und sich der Konsequenzen der Antworten bewusst sein. Fortsetzung folgt…


Weiterführende Links:
Webanalyse: Besser gratis? – Warum für ein Tool zahlen, wenn es Google Analytics gibt?



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