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vSAN Teil 1: Der Anspruch

   10.06.2015   Storage, Daten, Festplatten, VMware


VMware behauptet, mit vSAN das Storage neu erfunden zu haben. Was ist daran so neu?

Storage (fast) ohne Hardware

Keine SAN-Switches, keine Disk Cabinets und keine Kabel. vSAN kommt ohne physisches Storage aus und bildet aus den Hard Disks der Hosts ein virtuelles SAN. Allerdings müssen es a) mindestens drei Hosts sein und b) muss in jedem dieser drei Hosts mindestens eine SSD installiert sein. Denn damit das Storage performt müssen die Daten, die auf den magnetischen Hard Disks gespeichert werden, auf den SSDs gecached werden. Dafür muss sich der System Engineer nicht mehr um RAIDs und LUNs kümmern. Das erledigt vSAN.

Unterbruchsfreies Skalieren

Auch skalieren soll denkbar einfach und ohne Unterbruch möglich sein: In den bestehenden Hosts werden einfach zusätzliche Disks installiert oder es werden zusätzliche Hosts zum bestehenden Cluster hinzugefügt. Ein solcher Cluster kann übrigens bis zu 64 Hosts umfassen. 

Optimierter I/O

vSAN ist schon heute in den Hypervisor von VMware integriert. Zwei Klicks sollen genügen, um es einzuschalten. Dadurch, dass vSAN im vSphere Kernel eingebettet ist, soll der I/O optimiert und die CPU-Last minimiert werden. Jeder VM kann zudem über den vSphere Web Client eine spezifische Storage Policy zugewiesen werden.

Wirklich?

Das alles tönt fast zu gut um wahr zu sein. Darum werden wir in den nächsten Wochen ein vSAN aufsetzen und gründlich testen. Teil zwei wird den Setup und die Umsetzung dieser Tests zum Inhalt haben. Im dritten Teil werden wir dann die Testresultate besprechen.
 

Zum Folgeblog: vSAN Teil 2: Glücksgefühle



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