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Sicherheit und Kundenbedürfnisse im Blick

   29.07.2019   Infrastruktur, Storage, Virtualisierung, Performance
people holding assorted-color LED lights | © Katya Austin on Unsplash

Bei der Einführung neuer Produkte und dem Austausch von Hardware gehen wir keine Risiken ein. Das Beispiel Pure Storage zeigt, wie gründlich aspectra neue Produkte evaluiert und testet, um sichere Lösungen zu garantieren.


Für Laien klingt eine Ausfallsicherheit von 99 Prozent nicht schlecht. Sie ist aber keinesfalls ausreichend. Sind die Systeme für geschäftskritische Applikationen während einem Prozent der Zeit nicht verfügbar, entspricht dies fast 90 Stunden pro Jahr und somit einem massiven Kosten- und Wettbewerbsnachteil. Geschäftskritische Anwendungen müssen deshalb in Sachen Sicherheit, Verfügbarkeit und Performance höchsten Ansprüchen genügen.

Vor allem bei der Ablösung bestehender durch neue Produkte entstehen besondere Herausforderungen. Das Beispiel der Anschaffung von Pure Storage zeigt, wie aspectra mittels gründlicher Evaluation und Tests Ausfälle bei geschäftskritischen Applikationen verhindert.

Set-Up: Klare Problemstellung für kompetentes Beschaffungsteam

Der erste Teil der Problemstellung stellte sich einigermassen trivial dar: Der freie Platz auf den bestehenden Storages war langsam aufgebraucht. Dazu kamen Performance-Probleme, auf welche die Loadbalancer sehr sensibel reagierten. Ein Teil der aspectra-Kunden wünschte sich zudem ausführlichere Monitoringdaten, was die Ausgangslage doch um einiges komplexer gestaltete.

Mit diesen Anforderungen und Kundenwünschen im Gepäck formte die aspectra ein Beschaffungsteam, bestehend aus Spezialisten für Storages, Virtualisierung und Beschaffung. Sie hatten den Auftrag, neue Storages zu evaluieren und anschliessend einzuführen. Das Beschaffungsteam recherchierte und stellte eine Shortlist geeigneter Anbieter zusammen – darunter auch Pure Storage, der später das Rennen machen sollte.

Testszenarien entwickeln

Für die Lösungen auf der Shortlist entwickelte das Beschaffungsteam verschiedene Testszenarien. Damit konnte das Team verlässlich prüfen, ob alle bestehenden Systeme auch auf dem neuen Storage funktionierten.

Das Beschaffungsteam nahm dabei insbesondere die Anbindung von Zabbix (Monitoring) und Turbonomic (Ressourcenverwaltung) unter die Lupe. Bei letzterer galt es, die Virtual Machines (VMs) autonom zu verschieben. Auch der Installation der Windows-Server und dem Testen der Komprimierung aller VMs, von einem bestimmten Cluster auf die neue Lösung, schenkte das Team viel Aufmerksamkeit.

Pure Storage bringt Vorteile

Die Ergebnisse der Tests zeigten schnell, dass Pure Storage den aspectra-Kunden die grössten Vorteile bieten würde:

  • Pure Storage liefert Monitoring-Daten in Echtzeit.
  • Das System kann Klon-Services durch Policies abbilden – egal ob daily oder bi-weekly.
  • Emergency Restore von VMs sind mit oder ohne vCenter oder NetBackup möglich.
  • Auch eine Wiederherstellung der Daten kann man ohne NetBackup durchführen: Dafür hängt man einfach die Disk vom Wiederherstellungspunkt an und kopiert die gewünschten Dateien.
  • Dank Virtual Volumes – kurz VVols – sind die VMs transparent im Array sichtbar.
  • Zuletzt ermöglicht Pure Storage mit VVols Snapshots von VMs jeder Grösse.

All diese Features machten dem Beschaffungsteam den Entscheid leicht, sodass es mit der Beschaffung, Installation und Migration die nächsten Schritte einleiten konnte.


 



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