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NET-Metrix: Zuverlässige Messungen auf virtuellen Servern

   16.04.2020  
Im Lockdown sind die Zugriffe auf Onlinemedien massiv gestiegen | © aspectra AG

Die Daten von NET-Metrix belegen: Im Lockdown sind die Zugriffe auf Onlinemedien massiv gestiegen. Damit steigen auch Anforderungen an die Infrastruktur für das Tracking.


Seit 2007 betreiben wir bei aspectra die dedizierte Server-Infrastruktur von NET-Metrix. Dazu kommen acht Pixelboxen, in denen die Messung stattfindet. Vor vier Jahren haben wir gemeinsam in mehreren Workshops verschiedene Szenarien zum weiteren Betrieb der Infrastruktur durchgedacht. Am Ende haben wir uns für die Virtualisierung sämtlicher Geräte entschieden.

Massiver Anstieg nach Lockdown

Der gewählte Weg hat sich als richtig herausgestellt. Die Infrastruktur ist sehr robust, auch wenn eine grössere Datenlast anfällt. Mit dem Lockdown kam es Ende März innert kurzer Zeit zu einem erheblichen Anstieg des von NET-Metrix gemessenen Traffics. Die Page Impressions in der Schweiz und Liechtenstein stiegen um fast 40 Prozent von 3.5 Mia. auf 4.9 Mia. und die Visits von 629 Mio. auf 983 Mio.. Das System hat sich bereits vor dem Lockdown bei langfristigem Anstieg des Traffics und bei kleineren kurzfristigen Zunahmen bewährt – wie bei Bundesratswahlen oder anderen Events, welche die Öffentlichkeit interessieren. Ein derart starker Anstieg in so kurzer Zeit war jedoch eine völlig neue Belastungsprobe. Zu unserer Zufriedenheit und der unseres Kunden, konnte die Infrastruktur den plötzlichen Anstieg problemlos abfertigen. «Wir hatten in dieser Zeit keinerlei Latenz oder Nachlauf in der Datenverarbeitung. Das System hat hervorragend skaliert. Von unserer Seite waren neben einem etwas erhöhten Monitoringaufwand nur wenige Anpassungen nötig», berichtet Peter Treadwell, technischer Leiter von NET-Metrix.

Zuverlässigkeit essenziell

NET-Metrix veröffentlicht, kontrolliert und registriert laufend. Die Zahlen bereiten sie auf und publizieren sie monatlich. Ihre Statistiken dienen als Währung für den Online-Werbemarkt. Dieser gewinnt im Lockdown noch schneller an Bedeutung. Die Bevölkerung hat einen enormen Bedarf, sich zu informieren und tut das verstärkt online. Die Digitalisierung hat zusätzliches Tempo aufgenommen und damit die Zahlen von NET-Metrix bei den Marktteilnehmern noch mehr in den Fokus gerückt. Dabei gibt es keine Down-Times: Um verlässliche Daten zu erheben, müssen die Systeme von NET-Metrix rund um die Uhr zuverlässig laufen. Instabilität schlägt sich nicht nur in unzuverlässigen Zahlen, sondern auch in inakzeptablen Verzögerungen bei Seitenaufrufen von Nutzern aus. NET-Metrix misst mit Mess-Scripts, die sie bei den Portalen ihrer Kunden einbauen. «Läuft unsere Infrastruktur nicht stabil, kann dies auch bei unseren Kunden zu einer Verlangsamung der Seiten führen. Dazu ist es beim Anstieg Ende März nicht gekommen», meldete Peter Treadwell.

Gemeinsam richtig aufgestellt

Wir konnten verfolgen, wie alle Systeme gut mit dem plötzlichen Anstieg zurechtkamen. Es ist schön zu sehen, dass wir uns gemeinsam mit NET-Metrix genau richtig aufgestellt haben. Beratung, Design und Prozesse haben gegriffen. Sollte dennoch einmal eine schnelle Interaktion nötig sein, weiss Peter Treadwell, dass dies jederzeit möglich ist: «Ich schätze die flachen Hierarchien bei aspectra. Meine Ansprechpartner kenne ich persönlich und weiss, wer was kann. So bekomme ich immer schnell und unkompliziert Unterstützung. Man kümmert sich.»


NET-Metrix betreibt das umfassendste Forschungssystem zur Nutzung von Webangeboten in der Schweiz und in Liechtenstein. Der Branchenverband versorgt als unabhängige Instanz für Internet-Nutzungsforschung den Markt mit standardisierten und zertifizierten Daten.



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