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Lehrlingsblog: Quadratisch, praktischer Code

Murteda Al Kaysi    28.06.2016   QR Code, Lehrling, Wissen


Immer häufiger finden wir auf Werbetafeln und in Zeitungen quadratische Codes. Die meisten von uns wissen wahrscheinlich nicht, was damit anzufangen ist. Das Gleiche gilt auch für das merkwürdige Zeichen, das wie drei Klammern aussieht. Man findet dieses immer häufiger auf elektronischen Geräten. Was sind das für komische Zeichen und Codes, die man da antrifft? Für was sind sie da?

  • Rot = Positionsmarker (Werden gebraucht um die Begrenzung und die Orientierung des Codes anzugeben).
  • Grün = Elemente zur Synchronisation (Helfen dem QR-Reader die Lage der einzelnen Module zu bestimmen).
  • Gelb = Ausrichtung (Je grösser der Code desto mehr solcher kleineren Quadrate werden ihm beigefügt. Diese helfen dem Reader, die Ausrichtung des Codes besser zu erkennen).
  • Blau = Versionsnummer (Zeigt an, wie gross der Code ist. Sie ist zwei Mal vorhanden für den Fall, dass eine der beiden nicht gelesen werden kann).
  • Orange = Format-Angabe (Diese Informationen geben wichtige Details an, z.B. welche Maske verwendet und welche Fehlerkorrektur angewandt wurde).

In der Matrix, die eigentlich wie ein Chaos aussieht, kann eine ordentliche Menge an Daten gespeichert werden. In eines der kleinen Quadrate passen rund 4.000 alphanumerische Zeichen (Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen). Zum Vergleich können wir einen normalen Strichcode nehmen, welche heutzutage auf jedem Produkt zu finden sind. Dieser kann maximal 13 Zahlen enthalten.

Ein Alleskönner

Wie oben erwähnt, kann ein QR-Code noch weitere Dinge als nur eine URL speichern, hier einige Beispiele:

  • Internetadresse: Hilfreich um komplexe URLs nicht eintippen zu müssen.
  • Kontaktdaten: Damit kann man einen Kontakt direkt auf dem Handy abspeichern (immer beliebter auf Visitenkarten).
  • E-Mail: QR-Codes können E-Mails samt Empfänger und Text enthalten.
  • SMS: Man kann damit eine SMS schreiben, um zum Beispiel an einer Aktion teilzunehmen.
  • Geo-Daten: Damit ist es möglich, Google Maps einen bestimmten Ort anzeigen zu lassen.
  • Text: Dieses Format eignet sich für diverse Anwendungen z.B. zum Abrufen von W-LAN-Anmeldeinfos.
  • Telefonnummer: Sofern der Reader die Funktion unterstützt, kann sofort ein Anruf getätigt werden.

QR-Codes kann man übrigens ganz einfach auf verschiedenen Webseiten herstellen, wie zum Beispiel hier.



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