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Industrie 4.0: fünf Schritte auf dem Weg zum digitalen Champion

   13.01.2020   Digitalisierung, Infrastruktur
depth of field photography of man playing chess | © JESHOOTS.COM on Unsplash

Wie gelingt Industrieunternehmen der Sprung in die digitale Ära? In fünf Schritten zeigen wir auf, wie Sie den Weg ins digitale Zeitalter am besten angehen.


Viel wurde schon berichtet über die «vierte industrielle Revolution», die nach der Mechanisierung (1.), Elektrifizierung (2.) und Automatisierung (3.) erneut für einen gewaltigen Entwicklungsschub sorgen soll. Der Begriff «Industrie 4.0» steht für die Digitalisierung und Datenintegration der gesamten Wertschöpfungskette. Das bedeutet unter anderem, dass Unternehmen vermehrt digitale Produkte und Dienstleistungen anbieten, physische und virtuelle Ressourcen vernetzt betreiben, alle Operationen und internen Aktivitäten transformieren und integrieren, Partnerschaften aufbauen und kundenorientierte Aktivitäten optimieren. Doch gemäss dem PwC «Global Digital Operations Survey» erhielten 2018 nur gerade 10% aller produzierenden Unternehmen das Prädikat ‘digitaler Champion’.

1. Nehmen Sie Leute aus dem Tagesgeschäft heraus oder leihen Sie sich Spezialisten aus

Wer täglich mit Aufgaben aus dem Tagesgeschäft beschäftigt ist, kann sich kaum fokussiert um Neues kümmern. Ein kleines Team von Spezialisten ohne Termindruck des Tagesgeschäfts wird in kürzerer Zeit weit mehr erreichen, als zwanzig Einzelpersonen, die «nebenbei» den Betrieb noch digitalisieren sollen.

2. Kennen und verstehen Sie ihre «Schlachtfelder» (Know your battlefields)

Unternehmen bestehen aus mehreren Ökosystemen:

  • Kunden: Schnittstellen und Auftritte gegen aussen. Wie tauschen wir Informationen aus
  • Operations: Informationsfluss mit Produkten. Von der Bestellung bis zu deren Lebensende
  • Technologien: Informationsquellen und Verarbeitung. Art der Fertigung, Art der Datenverarbeitung
  • Menschen: Organisation und Kultur. Art, Mittel und Wege der internen Kommunikation

Es gilt zu verstehen, wo und wie Informationen ausgetauscht werden. Die Landkarten dieser Ökosysteme werden Ihnen zeigen, wo eine Digitalisierung Sinn macht und wo nicht.

3. Haben Sie eine digitale Vision und halten Sie an ihr fest

So abgedroschen das auch klingen mag, die Kraft von klar kommunizierten Visionen wird im Allgemeinen unterschätzt. Nehmen Sie als einfaches Beispiel Bekannte aus ihrem Freundeskreis: Es ist einfacher, jenen Freunden eine Freude oder einen Gefallen zu tun, die klar kommunizierte und konsistente Wünsche oder Ziele haben. In Unternehmen verhält es sich genauso: Zu wissen, wohin es geht, entfaltet ungeahnte Kräfte.

4. Wählen Sie die richtigen Partner

Vermeiden Sie Fehler aus Betriebsblindheit; niemand erwartet eine Umsetzung aus eigenen Kräften. Spezialisten aus der IT-Branche werden Ihnen zeigen können, mit welchen Mitteln Sie Ihre Visionen umsetzen können und was diese kosten.

5. Nehmen Sie ein Schritt nach dem anderen

Geben Sie sich Zeit. Es muss nicht alles von heute auf morgen umgesetzt werden. Fangen Sie bei den einfachen Dingen an. Führen Sie beispielsweise ein Ticketing-System auf Betriebsebene ein; wickeln Sie Projekte nur noch elektronisch ab oder schaffen Sie sich eine Kollaborationsplattform (wie Confluence oder Sharepoint) an. Technologisch ist das Zusammenspiel oder die Zusammenlegung einzelner IT-Services auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

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Unter anderem setzen Metrohm, Leister, Franke, Bertschi, Medela oder Tecan auf die Ausfall- und Betriebssicherheit von aspectra’s IT-Services. Unsere Server-, Backup- und Container-Lösungen laufen in georedundanten Schweizer Rechenzentren und werden rund um die Uhr überwacht. Die Sicherheitsmassnahmen werden nach Kundenwunsch angepasst. Wir bieten höchste Verfügbarkeiten, inklusive planmässiger Wartungsarbeiten.




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