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Hypes und wie man damit umgeht

   19.06.2014   Hype, Kosten, Performance


Hypes können Websites lahmlegen. Wie es dazu kommt und vier Massnahmen, die man ergreifen kann.

Die Last auf Websites unterliegt starken täglichen, wöchentlichen und saisonalen Schwankungen. Hinzu kommen ausserordentliche Lasten, sogenannte Hypes, die zum Beispiel durch einen Medienbericht oder durch Marketing-Massnahmen ausgelöst werden.

Zielkonflikt

Die Betreiber von Infrastrukturen für Web Sites sehen sich dadurch einem Zielkonflikt ausgesetzt: Einerseits möchten sie die Infrastruktur so dimensionieren, dass sie alle denkbaren Lasten verarbeiten kann. Andererseits soll diese Infrastruktur so günstig wie möglich angeboten werden. Das Resultat ist in der Regel eine Überprovisionierung der Infrastruktur für den Normalbetrieb und eine Unterprovisionierung für Hypes. Beides verursacht direkte und indirekte Kosten.

Lösungsansätze

  • Page of Last Resort: Eine Mindestanforderung für Hypes ist eine Seite, die Besuchern eine sinnvolle Information liefert, wenn Sie nicht auf die Website zugreifen können.
  • Session Limiter: Eine Begrenzung bewirkt, dass nur so viele Besucher zugreifen können, wie die Website verträgt. So werden jene Besucher, die schon drin sind, nicht gestört und die anderen erhalten eine sinnvolle Mitteilung, z.B. dass sie es später nochmals versuchen sollen.
  • Waiting Room: Eine virtuelle Warteschlaufe stellt sicher, dass Besucher nach dem Prinzip "First come First serve" bedient werden.
  • Auslagerung in die Cloud: Gewisse Funktionen lassen sich in eine Cloud auslagern. Dort stehen wesentlich grössere Kapazitäten zur Verfügung, die bei Bedarf genutzt werden können. Das Stichwort ist hier "bei Bedarf

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