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Die Drei Fragezeichen des Outsourcings

   07.01.2016   Outsourcing, Hosting


Wer Teile seiner IT auslagern möchte, sollte sich drei Fragen stellen: was, wo und wer?

Was soll ausgelagert werden?

Welche Teile der IT-Infrastruktur sollen von einem Hoster betrieben werden? Ist es nur die Website, geht es um interne Instrumente wie ERP und CRM oder sogar die ganze interne IT? Grundsätzlich sollten nur jene Komponenten der IT-Infrastruktur ausgelagert werden, bei denen der Hoster entweder einen Mehrwert (höhere Verfügbarkeit, bessere Sicherheit, bessere Qualität) oder tiefere Kosten generiert.

Wo sollen die Anwendungen betrieben werden?

Welches Land kommt in Frage? Gibt es Anforderungen der Firma, der Kunden oder des Gesetzgebers an die Lokation der Daten? Wie steht es um Internet- und Stromversorgung, politische und soziale Stabilität, Gesetzgebung, Naturgefahren etc. im Zielland? Wie wichtig ist der physische Zugang zum RZ zum Beispiel für manuelle Eingriffe oder Sicherheits-Audits? Welche Anforderungen an Anbindung, physische Sicherheit und Zertifizierungen muss das Rechenzentrum des Hosters erfüllen? Braucht es im Rahmen des BCP ein zweites, georedundantes Rechenzentrum?

Wer soll den Auftrag erhalten?

Welche Leistungen soll der Hoster erbringen, welche der Auftraggeber? Ist intern genügend OS-, DB- und Applikations-Knowhow vorhanden – auch in Ferien- und Grippezeiten? Gibt es ein 7x24h Pikett oder soll dasjenige des Hosters genutzt werden? Welche Zertifizierungen und Qualifizierungen (z.B. ISO 27001 oder FINMA-RS 08/7) muss der Hoster vorweisen? Braucht es den direkten Kontakt zu den Ingenieuren oder genügt eine Hotline irgendwo auf der Welt? Wie steht es um das Kosten-Nutzen-Verhältnis? Welche Referenzen bringt der Hoster mit?


Blogbeiträge zum Thema:
Artikel Netzwoche über IT-Outsourcing-Beziehungen
Nearshore / Offshore / Onshore: Tipps für erfolgreiches Outsourcing
5 Tipps wie Sie den besten Hoster finden
Dedicated Hosting - Besser als die Cloud?



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