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aspectra: Achtung!

   11.10.2019   Sicherheitsmassnahmen, Rechenzentrum
Die schweizer Armee steht bewaffnet vor den Toren unseres Hochsicherheits-Rechenzentrum | © aspectra AG

Dienstagnachmittag. Grosse Runde. Die Armee steht bewaffnet vor den Toren unseres Hochsicherheits-Rechenzentrum. Was nun?


Über 30 aspectra-Mitarbeiter sind eingeladen zum Quartalsmeeting. Das überfordert die Kapazität unserer Räumlichkeiten. Wir haben aber zum Glück unseren Rechenzentrum-Provider Interxion, der uns sein Event Center in Glattbrugg jeweils zur Verfügung stellt. Diesmal dauert es aber etwas länger, bis alle Teilnehmer eintreffen. Ein Durchkommen scheint auf den ersten Blick unmöglich.

Grund ist eine Übung der Armee in Zusammenarbeit mit der Polizei zum Objektschutz. Vom Montag bis Freitag dieser Woche findet nämlich um den Flughafen Kloten die jährliche zivil-militärische Grossübung «SKILL 19»  statt. Soldaten mit Sturmgewehren, gepanzerte Fahrzeuge, Häuschen aus Militärblachen, Schlaf-Container für die Schichtablösung. Das alles steht auf dem Interxion-Parkpatz - aber kein Zugang zur Schleuse. Wie geht es weiter? 

Jeder muss seinen Ausweis zeigen. Soldat A kontrolliert Ausweise, Soldat B checkt die Namen auf der Liste der angemeldeten Mitarbeiter, Soldat C lässt die kontrollierten Personen gruppenweise passieren. Aber wehe, es mischt sich eine Person darunter, die nicht zu aspectra gehört aber trotzdem Zutritt bekommen hätte. Auf keinen Fall darf die mit der aspectra-Gruppe durch die Schleuse. Unser Lernender, der nur einen temporären Zutritt zu Interxion hat, bleibt auch hängen. Da wird gleich das Funkgerät gezückt und alles mit der zivilen Wache gecheckt, die üblicherweise den Zutritt kontrolliert. Es könnte sich nämlich um einen «Markeur» handeln - also jemand, der eine unbefugte Person spielt. Diese Markeure werden bei dieser Übung von der Polizei gemimt. Ja, auch Polizisten erkennt man heutzutage nicht mehr auf Anhieb. Bei uns hat sich keiner daruntergemischt. Alles gut gegangen. Alle drin. 

Wir konnten das Meeting pünktlich beginnen, denn wir waren von Interxion vorgewarnt gewesen und darum eine Viertelstunde zu früh vor Ort, was sich dann auch als nötig erwies. Zur Pause auf der Dachterrasse entdeckten wir dann noch zwei Soldaten auf ihrem Beobachtungsposten — trotz Tarnanzug. Zur Freude Einzelner hatten sie sogar Militärbiscuits dabei!




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