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#SID2020: Fünf kleine und ein grosser Tipp für Sicherheit am Rechner

   11.02.2020   Awareness, Vulnerability, Vorbereitung, Sicherheitsmassnahmen, E-Mail
stormtrooper figure guarding computer and desk when we're away  | © Liam Tucker on Unsplash

Cyber Security ist eine stetige Herausforderung. Sie präsentiert sich zuweilen als komplexes und unübersichtliches Thema. Zum heutigen Safer Internet Day 2020 geben wir eine Auswahl einfacher Tipps für Ihren sicheren Umgang mit dem Rechner.


Unter dem Motto «Together for a better Internet» findet am 11. Februar der internationale Safer Internet Day statt. Der Aktionstag der Europäischen Kommission richtet sich an Kinder und Jugendliche. Aber auch Erwachsene sind permanent zahlreichen Risiken ausgesetzt. Die grosse Anzahl sich stetig verändernder Gefahren löst zuweilen Resignation aus. Das sorgt mitunter dafür, dass der Nutzer aufgrund seines Verhaltens selbst das grösste Sicherheitsrisiko darstellt. Wer einige Kernprobleme kennt, kann die meisten Gefahrensituationen vermeiden. 

Fünf Tipps für mehr Sicherheit

  1. Lassen Sie keine Unbefugten an Ihren Rechner: Sperren Sie Ihren Bildschirm, sobald Sie Ihren Computer verlassen. Richten Sie Ihren Rechner zudem so ein, dass er sich nach kurzer Zeit der Inaktivität automatisch selbst sperrt. Geht gern vergessen: Fahren Sie den PC nach abgeschlossener Tätigkeit herunter.
  2. Speichern Sie Passwörter nie im Browser.
  3. Verwenden Sie keine USB-Sticks. Auf fremden Speichern kann sich unbewusst oder absichtlich Schadcode befinden. Es gibt beispielsweise Autorun-Dateien, die sich auf älteren Windows-Rechnern automatisch starten und grossen Schaden anrichten können.
  4. Vorsicht vor Phishing: Achten Sie auf TLS/SSL-Zertifikate im Browser und prüfen Sie diese. Lieferantenportalen, Online Stores oder Bezahldienste wie PayPal fragen nie per E-Mail nach Zugangsdaten. Löschen Sie Mails umgehend, die danach fragen.
  5. Konfigurieren Sie Ihr E-Mail-Programm so, dass es Bilder nicht automatisch lädt. Bei Attachments ist immer Vorsicht geboten: Auch vermeintlich interne Absender können fake sein!

Der mächtigste Schutz

Das beste Mittel für mehr Sicherheit ist Achtsamkeit. Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihre Mitarbeitenden sich mit offenen Augen in der digitalen Welt bewegen. Führen Sie zu diesem Zweck in regelmässigen Abständen Awareness-Schulungen durch. Drei Anregungen dazu:

  1. Beschränken Sie sich nicht aufs Business, sondern geben Sie den Mitarbeitenden auch mit, worauf sie im Privaten achten müssen. Nur wer ein umfassendes Bewusstsein für Sicherheit entwickelt, bewegt sich langfristig sicher.
  2. Erlebbar machen: Veranschaulichen Sie gängige Fehler. Schicken Sie den Teilnehmenden beispielsweise einige Zeit vor der Schulung eine eigens erstellte Phishing-E-Mail. Diskutieren Sie, weshalb die Teilnehmenden Ihr Mail für (un-)verdächtig hielten.
  3. Ganz wichtig: Stellen Sie dabei niemanden bloss. Eine anonyme Statistik, wie viele reingefallen sind, ist zielführender. 

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