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Computer Security Day – 10 einfache Tipps für mehr Sicherheit

   30.11.2022  
laptop keypad | ©  Andras Vas on Unsplash

Computer gestalten unseren Alltag und lösen Probleme von Unternehmen und Privatpersonen – im Büro, zu Hause, unterwegs. Diese «Convenience» birgt aber auch Risiken. Sie kann Cyberkriminellen neue Einfallstore zu unseren Geräten und Daten bieten. 10 Tipps, damit sich diese Tore gar nicht erst öffnen.


Schon 1988 rief die Association for Computing Machinery (ACM.org) den Internationalen Computer Security Day ins Leben. Seither wird am 30. November das Bewusstsein für Computersicherheit geschärft und an die Selbstverantwortung appelliert. Wir schützen die bei uns gehosteten Applikationen bestmöglich vor Cyberangriffen, aber wie sieht es mit Ihren Computern aus?

10 Tipps für mehr Sicherheit  

So schützt man Computer, Laptop, Tablet, Smartphone, Smartwatch und Daten:

  1. Antiviren- und Firewall-Software aktivieren / installieren: Viele neue Betriebssysteme bieten eine integrierte Firewall, einen Virenschutz und automatische Updates. Die entsprechenden Funktionen aktivieren oder die entsprechende Software installieren, bevor das Gerät mit dem Internet oder einem anderen Netzwerk verbunden wird.
  2. Verschlüsselung des Geräts aktivieren: Daten auf dem Gerät werden so vor unbefugten Dritten geschützt. In den Geräteeinstellungen sicherstellen, dass die Verschlüsselung aktiviert ist. Gerade bei älteren Geräten lohnt sich dieser Check.
  3. Sichere Passwörter verwenden: Ein Passwort sollte mindestens 12 Zeichen lang sein und aus Klein- und Gross-Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Noch besser: Passphrasen verwenden. Sie sind einfach zu merken und können schwer zu knacken sein. Für jeden einzelnen Dienst ein anderes Passwort verwenden. Einen Passwortmanager nutzen, statt die Passwörter/-Phrasen aufzuschreiben. Passwörter nie herausgeben und niemals auf einer Seite angeben, die über einen Link geöffnet wurde.
  4. Bildschirmschutz ernst nehmen: Bildschirm immer sperren, wenn nicht am Gerät gearbeitet wird. Geräte nie öffentlich unbeaufsichtigt lassen. Blickschutzfilter (Screen Privacy Filter) sind eine gute Zusatzmassnahme gegen visuellen Hackerangriffen.
  5. Mit WLAN-Netzwerken vorsichtig umgehen: Eine WPA3-Verschlüsselung schützt Daten, die über das Internet abgerufen werden – auch Passwörter. Geräte sollten nicht ohne diesen Schutz mit beliebigen öffentlichen und privaten WLAN-Hotspots verbunden werden.
  6. Offizielle Software nutzen: Apps und andere Software-Applikationen nur über sichere Quellen wie die offiziellen Appstores herunterladen. Und bei der Installation nur Rechte vergeben, die für den eigentlichen Zweck benötigt werden.
  7. Mit E-Mails und Downloads sicher umgehen: E-Mails misstrauen, wenn die Absenderadresse nicht bekannt ist. Keine verdächtigen Links und Anhänge öffnen und keine persönlichen Daten in Formulare füllen oder übermitteln. In Zweifelsfällen verdächtige Dateien auf VirusTotal hochladen.
  8. Updates durchführen: Die von Herstellern und Entwicklern publizierten Updates schliessen Sicherheitslücken und vermeiden Programmierfehler. Geräte sowie sämtliche darauf installierten Applikationen stets auf dem neuesten Stand halten, bevor Kriminelle die Lücken für sich nutzen.
  9. Daten sicher speichern oder löschen: Ob lokal auf dem Gerät, in einer Cloud oder auf einem externen Speichergerät, Daten an einem sicheren Ort ablegen und regelmässige Backups durchführen. Im Gegenzug nicht mehr benötigte Daten und Applikationen löschen.
  10. Ortungsdienst und das Fernlöschen aktivieren: In den Geräteeinstellungen sicherstellen, dass die Dienste aktiviert sind. Nach einem Diebstahl oder Verlegen von Geräten kann der genaue Standort geortet sowie Befehle an das Gerät übermittelt werden.  

Quellen:



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